1… 2… Achtung Werbung!

Von Sendelisten und Werbeblöcken

1 Sendeliste pro Tag, die sich hauptsächlich aus den Werbeblöcken zusammenstellt, die so genannten Multiblöcke, und den Singleblöcken, das sind Sonderwerbeformen mit Exklusivplatzierung.

2 Werbeblöcke pro Stunde gibt es bei unseren beiden Sendern Radio Hamburg und HAMBURG ZWEI, wie bei den meisten privaten Radiosendern. Der klassische Werbeblock enthält mehrere einzelne Werbespots, die unterschiedliche Längen haben (10 Sek. – 40 Sek. im Durchschnitt, wobei die meisten Spots 20 Sek. oder 30 Sek. lang sind). Es gibt auch die Möglichkeit einen sogenannten Tandemspot zu schalten. Hier werden zwei Spots mit einer Werbebotschaft hintereinander ausgestrahlt und durch einen Fremdspot getrennt (der sogenannte Tridemspot sind drei Spots, die durch Fremdspots getrennt).

Der klassische Werbeblock unterliegt der Kennzeichnungspflicht und ist deshalb durch einen Werbetrenner (Jingle) am Blockanfang klar vom laufenden Programm abgegrenzt. Und die maximale Blocklänge ist innerhalb des vorgegebenen Zeitlimits für die Stunde festgelegt.

Einbuchung des Spots

Die Einbuchung der Spots erfolgt durch uns als Vermarkter der beiden Sender und auch durch einen externen Vermarkter, der Kampagnen auf diversen Radiosendern innerhalb von festgelegten Kombinationen bucht, wobei diese Spots dann per regelmäßiger DFÜ in unserem Dispositionsprogramm und somit in unseren Werbeblöcken „landen“. Im Werbeblock befindet sich also ein bunter Mix von Spots aus unterschiedlichen Branchen und von unterschiedlicher Herkunft.

Je nach Tageszeit ist der Werbeblock unterschiedlich lang. Morgens in der sogenannten „Primetime“ von 6-10 Uhr morgens oder nachmittags in der „Drivetime“ sind die Blöcke meist relativ lang, da zu dieser Zeit am meisten Radio gehört wird. Entsprechend erreicht ein hier im Werbeblock platzierter Spot natürlich mehr Hörer. Die Preise, die nach Sekunden berechnet werden, sind hier angepasst.

Der Werbeblock „unterbricht“ also sozusagen das laufende Programm und auf den Inhalt der Spots haben wir keinen Einfluss, solange die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Umso wichtiger ist es, den Hörer mit Spots emotional anzusprechen und dafür zu sorgen, dass nicht ab- oder umgeschaltet wird, gerade wenn die Blöcke mal etwas länger sind.

So optimiert man einen Werbeblock

Es gibt jedoch trotzdem einige Möglichkeiten für uns, den klassischen Werbeblock zu optimieren!

Hier einige Beispiele für das tägliche Sortieren der Sendeliste für den nächsten Tag:

  • Branchentrennung innerhalb des Werbeblocks (z.B. nicht zwei Automarken direkt hintereinander)
  • Sinnvolle Reihenfolge von Spots (z.B. Trennung von Alkohol und Autospots)
  • „Interessante“, kreative Spots an den Blockanfang platzieren ( z.B. zielgruppengerechte Spots, die den Hörer vermutlich interessieren)
  • Gute Durchmischung von kurzen und langen Spots
  • Tandemspots möglichst nicht direkt hintereinander
  • Bei zwei Werbeblöcken pro Stunde: Längenverhältnis beachten
  • Food und Non-Food mischen
  • Wenn Erst- bzw. Letztplatzierung nicht fest verkauft sind, bekommt jeder mal die gute Platzierung (und über regionale Kampagnen freuen wir uns ganz besonders)

Ach… Achtung!

Übrigens, unser Programm zum Sortieren der Sendeliste heißt:

Komponist

… und das passt dann auch zur Disco …. Äh, Dispo!



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