Buchen Sie doch mal 165 Radiosender auf einen Schlag!

Ach was, nicht nur 165 Sender. Am besten Alexas TuneIn dazu und noch ein paar Apps wie Deezer und laut.fm, schadet ja nix.

Und mit dem Streuverlust hören Sie auch mal auf, ab jetzt sind Ihre Spots nur noch dort zu hören, wo genau Ihr Geschäftsgebiet ist.

Ach ja – und das Budget für Ihre Kampagne legen Sie nun auch fest, das wird nicht mehr durch die Größe eines Radiosenders vorgegeben.

Klingt prima, oder? Hätte man sich bei Good Old Radiowerbung ja schon immer mal gewünscht. Aber das geht mit UKW nicht: Der Sendemast feuert das Programm ´raus und hoffentlich hören Viele zu. Genaues Trimmen ist da nicht möglich.

Tatsächlich kann diese Wunschliste nun aber seit Kurzem so mit grünen Haken versehen werden. Zum Einen hört eine wachsende Zahl von Nutzer Radio über den digitalen Weg des Internets und via Mobilfunkmasten. Technisch gesehen: So wie also im Internet gesurft wird, so wird nun Radio gehört.

„Online Audio“ heißt Radio über das Internet hören

Das nennen wir „Online Audio“. Jeder Radiosender hat seine eigene App, über die man hören kann, das Radio in der Küche hängt nun am WLAN und bekommt rein theoretisch jeden Sender des Planeten ´rein und das Handy meckert mittlerweile auch nicht mehr, wenn man unterwegs seine Musik streamt.

Wer also bisher seinen Lieblingssender zurücklassen musste, wenn er aus dem Sendegebiet verschwand, kann nun weiter hören – dank Internet.

Im Stau vor dem Elbtunnel bekommt man also nun ganz prima auch z.B. Antenne Bayern rein.

Okay, wenn man Radio Hamburg gehört hat, hat man vorher vom Stau gehört und ihn vermieden, richtig?

Dieser rein digitale Verbreitungsweg ist ein weiterer Kanal auf dem der Radiosender seinen Hörer erreicht. Man hört weiter seinen Lieblingssender, es ist ja eigentlich egal, wie er zum Ohr gelangt. Und ganz nebenbei wird eine neue Vermarktungsmöglichkeit möglich, die schon in anderen Online-Medien genutzt wird: Das genaue Ausspielen eines Werbemittels, hier wäre es ein Funkspot, nach Standort des Nutzers. Anders als der Weg über UKW, wo ein Funkspot überall zu hören ist, ist es mit Online Audio möglich, ziemlich punktgenau zu planen, in etwa auf eine Postleitzahl genau. Somit kann also nun wie bei z.B. der Verteilung von Prospekten auch der Spot mit Online Audio genau auf das Wunschgebiet eines jeden Kunden oder auch eines einzelnen Standortes, der noch etwas Werbung vertragen kann, gesteuert werden.

Einzelne Stadtteile, Landkreise oder noch ein paar PLZ von nebenan dazu? Gerne. Und auch nur dort genau im Gebiet wird der Spot bezahlt – genau nach der Menge der Auslieferungen – denn diese ist nun, auch anders als via UKW, genau steuerbar.

Der Kunde legt die Wunschanzahl der Spotausstrahlungen fest und damit kennt er auch sein Budget. Genau diese Anzahl wird auch ausgeliefert.

Hier allerdings jeden einzelnen Sender zu buchen wäre sehr aufwändig – also am besten bei einem Vermarkter buchen, der vieles bündeln kann.

Wie praktisch – das ist nun more Marketing. Das gesamte Portfolio unseres nationalen Vermarkter RMS steht zur Verfügung. Das sind über 165 Radiosender und dazu noch Aggretoren wie TunIn, Deezer oder laut.fm – also Apps mit vielen, vielen weiteren Hörangeboten.

Der gebuchte Spot wird nach Wunsch entweder direkt am Anfang, wenn der Hörer einschaltet, gespielt oder mitten im Programm – egal, welcher Sender läuft und was gerade zu hören ist.

Für Unternehmen, die bisher Funk über den klassischen Weg gebucht haben, bedeutet Online Audio jetzt gedanklich einmal alles vom Tisch zu kippen, was bisher galt, und sich drei neue Punkte klar zu machen:

Mir ist der Radiosender doch egal!

Der einzelne Radiosender ist egal, es geht nur darum, wie oft alle Sender in Summe gehört werden – denn Ihrem Spot ist egal, ob Sender A oder B läuft, Hauptsache der Spot wird gehört. Klingt fies, ist aber so.

Ich bestimme mein Sendegebiet selber!

Bitte und gerne. Eine Liste der Postleitzahlen genügt. Oder eine Landkarte, auf der mit Kugelschreiber ein Gebiet eingegrenzt wird. Dort werden die Spots dann über Online Audio ausgeliefert. Und auch nur dort.

Ich gebe vor, was die Kampagne kostet!

Geht klar. Denn die Spots werden einzeln abgerechnet: Nur was auch ausgeliefert wird, wird auch bezahlt. Und die Menge wird vorher genau vom Kunden festgelegt.

Jetzt wäre dieser Beitrag eigentlich fertig – und ich rechne natürlich damit, dass nun Anfragen kommen, werte Kunden.

Dann könnte Ihr Erfahrungsbericht hier doch auch mal ein Beitrag werden …



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