Content Strategie – Was ist wichtig?

Wie wir alle schon lange wissen, ist Content “King”! Und zahlreiche Marketing Experten huldigen ihrem König in Form von Blogs, Videos, Audiobeiträgen und allen sonstigen Inhalten, die auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind und im Idealfall neue Kunden anziehen. Doch was ist ein König ohne seine Königin, die ihm den Rücken freihält und das Leben in Glanz und Gloria überhaupt erst ermöglicht?

Im Content Marketing entspricht diese metaphorische “Königin” einer soliden Struktur rund um die Content-Erstellung, die erst bewirkt, dass Inhalte wirklich treffsicher und nützlich sein können. In diesem Artikel wollen wir Ihnen zeigen, worauf es bei der Content-Produktion ankommt, damit König Content auch den Ruhm erhält, der ihm zusteht.

 

Wenn wir als Agentur HOPPE7 gemeinsam mit unseren Kunden eine Content Strategie erarbeiten, gehen wir meist in folgenden Schritten vor:

Strategie

Bevor man sich in die Produktion von Inhalten stürzt, sollte man sich strategische Gedanken darüber machen, was man von wem und wann erreichen möchte. Das heißt es ist wichtig,

  1. ein übergeordnetes Ziel zu haben,

Möchte ich z.B. neue Leads generieren, oder Bekanntheit schaffen?

  1. eine genaue Buyer Persona zu definieren,

Auf wen sollen meine Inhalte zugeschnitten sein?

  1. die jeweilige Position innerhalb der Buyer’s Journey zu wissen.

Soll der Inhalt eine Zielgruppe ansprechen, die uns gerade erst entdeckt hat, oder die kurz vor der Kaufentscheidung steht?

Vor allem Buyer Persona und Buyer’s Journey sind wichtige Tools, um die Bedürfnisse der Zielkunden wirklich zu verstehen und sie an der richtigen Stelle abzuholen. Die Buyer Persona ist dabei viel genauer als eine grobe Zielgruppe und erleichtert auf diese Weise sowohl die strategischen Überlegungen als auch die tatsächliche Content-Produktion. Ist zudem die Buyer’s Journey sauber definiert, können Sie besser einschätzen, was Ihre Buyer Persona zu welchem Zeitpunkt braucht und können so Ihren Interessenten treffsicheren Content liefern. Es kann außerdem äußerst hilfreich sein, im Vorfeld einen Content Audit vorzunehmen und alle bereits vorhandenen Inhalte nach den aufgelisteten Kriterien sowie Aktualität, Relevanz und Angemessenheit zu sortieren.

Nach den Vorüberlegungen kann es nun daran gehen, einen strukturierten Rahmen für die Content-Produktion zu entwerfen.

 

Framework 

In diesem Kontext zählen zum Begriff “Framework” alle Prozesse, die vor und nach der Veröffentlichung von Inhalten zu bestimmen sind. Das heißt, von der Ideenfindung bis hin zur Umsetzung ist es sinnvoll, von Anfang an gewisse Strukturen zu etablieren, um auch langfristig die Kontrolle zu behalten.

  1. Redaktionskalender

In einem Redaktionskalender sind alle wichtigen Infos zur Veröffentlichung von Content versammelt und er verschafft somit den nötigen Überblick über bereits veröffentlichte und geplante Inhalte. Wichtige Komponenten eines solchen Kalenders sind:

  • geplantes Datum der Veröffentlichung
  • Due Date der Inhaltserstellung
  • Autor
  • Titel des Contents
  • Beschreibung des Contents
  • Thema/Topic
  • Status (in Bearbeitung/veröffentlicht)

 

  1. Workflow für die Erstellung von Content

Damit die Zeitvorgaben des Redaktionskalender auch eingehalten werden und die Veröffentlichung reibungslos funktioniert, sollte man z.B. mit Hilfe eines Projektmanagement-Tools einen Workflow festhalten und die Verantwortlichkeiten von der Erstellung bis zur Veröffentlichung bestimmen.

Hier wird es etwas konkreter und es wird klar, wofür die strategischen Überlegungen aus dem Vorfeld gebraucht werden. Neben Titel, Kurzbeschreibung und möglichen Quellen können hier folgende Informationen nützlich sein:

  • Welcher Phase des Verkaufsprozesses ist das Content Offer zugeordnet?
  • Welche Zielgruppe spricht es an?
  • Welcher Kampagne ist es zugeordnet?
  • Welche Keywords sollen berücksichtigt werden?

Außerdem sollten die Verantwortlichkeiten klar definiert sein:

  • Wer erstellt die Inhalte bis wann?
  • Müssen Informationen von Kollegen eingeholt werden?
  • Wer übernimmt das Lektorat bis wann?
  • Final Check vor der Veröffentlichung: Ist alles in Ordnung?

 

  1. Tools

Nicht fehlen dürfen die richtigen Tools, die uns die Veröffentlichung der Inhalte so leicht wie möglich machen und uns beim Reporting helfen. Wichtig ist also

  • ein geeignetes CMS (Content Management System)
  • ein Publishing System
  • ein Reporting System zur Analyse

 

  1. Content Distribution

Sind die Inhalte live, heißt das nicht, dass sie auch gefunden und geklickt werden. Um Daten, Leads und Kunden zu generieren, sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man den Content an den Mann bzw. die Frau bekommt.

Hier kommen in erster Linie folgende Wege in Frage:

  • Social Media

Teilen Sie die Inhalte auf den Profilen Ihres Unternehmens sowie Ihrer Mitarbeiter. Achten Sie dabei darauf, dass jede Plattform andere gestalterische Anforderungen haben kann.

  • Organische Distribution

Hier kommen Suchmaschinen ins Spiel, die gut strukturierten, thematisch passenden und suchmaschinenoptimierten Content mit Sichtbarkeit belohnen.

  • Bezahlte Werbung

Außerdem ist es möglich, über SEA und Social Ads Reichweite zu erlangen.

 

Natürlich können die einzelnen Komponenten je nach Unternehmen und Branche abweichen. Doch kümmert man sich um solche oder ähnliche Strukturen, hilft das nicht nur intern der flüssigen Content-Produktion, sondern schafft auch für den Leser – und nicht zuletzt auch für die Suchmaschinen – ein gut geordnetes Netz an sinnvollen und hilfreichen Inhalten, die genau jene Personen erreichen, die unsere Hilfe benötigen.

Und doch sollte man sich stets vor Augen halten, welche Ziele man mit einer solchen Content Strategie erreichen möchte. Ganz im Sinne des Inbound Marketings geht es natürlich im Endeffekt auch immer darum, qualifizierte Leads und neue Kunden zu gewinnen. Dazu sind Werkzeuge wie Gated Content, CTAs und Kontaktformulare wichtig, die den anonymen Besucher unserer Website dann schlussendlich zu einem vielversprechenden Lead werden lassen.

Wie Sie sehen, steckt einiges an Struktur und Prozessen hinter einer gelungenen Content Strategie. Doch wenn Sie unsere Tipps befolgen und von Anfang an funktionierende Gefüge etablieren, bringt König Content Leads und Reichweite bestimmt auch in Ihr Königreich.

 

Das Produkt Content Marketing ist auch ein fester Bestandteil in unserem more-Portfolio. Hier haben Sie die Wahl zwischen den redaktionellen Elementen die auf www.radiohamburg.de und www.hamburg-zwei.de veröffentlicht werden oder die Social Media-Betreuung, wo wir die Pflege und die Erstellung von Inhalten für die Social Media-Kanäle unserer Kunden übernehmen.

Bei Fragen zu diesem Thema können Sie sich gerne an uns wenden. Einfach eine Mail an kontakt@more-marketing.de



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