Der stationäre Handel lebt

- wenn man ihn leben lässt

Adidas, Nordstrom und H & M inspirieren mit 3 neuen Store-Konzepten weltweit. Nach sieben Jahren Bau- und Planungszeit hat der Multi Label Filialist Nordstrom eine der wichtigsten Eröffnungen seiner Geschichte in New York hingelegt. Alle sechs Wochen wechseln Marken und Konzepte. Neben Mode werden auch Beauty-Konzepte getestet und „Dienstleistungen“ wie Botoxkuren angeboten.

In der Oxford Street in London indes hat Adidas einen neuen Flagshipstore eröffnet. Dieser knapp 550 qm große Store soll „das Einkaufserlebnis neu definieren“. Natürlich ist auch dieser Store digital vernetzt, um eine Verbindung von stationärem und digitalem Geschäft zu garantieren. Viele Funktionen sind direkt mit der adidas App verbunden. An der Hypewall, einem digitalen Display im Erdgeschoss, können Besucher Produkte vorab begutachten, die noch nicht im Verkauf sind. Auch die Umkleidekabinen sind digital vernetzt, interaktive Spiegel sind mit Scannern ausgestattet und Kunden können weitere Produkte anfordern, ohne die Kabine verlassen zu müssen.

 

Und dann Berlin:

H & M hat in Mitte einen Store mit einem neuen Konzept mit „H & M Mitte Garten“ eröffnet – Der Store soll mehr sein als ein Verkaufspunkt und punktet mit neuen Retail-Ideen, denn die Größe von nur 308 qm ist neu. Somit ist er wesentlich kleiner als die typische H & M Filiale. Zudem gibt es Drittmarken im Angebot sowie neue digitale Technologien, regelmäßige Events sowie einen Showroom, der auch für Konsumenten geöffnet wird, nicht wie in Hamburg üblich, ausschließlich für Business Kunden, Presse oder ausgewählte Influencer.

 

Alle 3 haben eins gemeinsam

Sie glauben an den stationären Handel, aber sie wissen, die digitale Vernetzung ist unerlässlich – Natürlich sollen die Konzepte am Ende auch die Abverkäufe ankurbeln, aber nicht nur.

Es geht hier um die Gestaltung einer Community, einen Austausch, der haptisch stattfinden soll. Denn eins ist sicher, nach dem digitalen Hype folgt der neue Hype: Das Einkaufserlebnis neu zu entdecken, die Lust im Store zu verweilen, sich in der realen Welt inspirieren zu lassen, den Store als Treffpunkt zu verstehen oder einen Aufenthaltsort für Gleichgesinnte zu haben. Die Möglichkeit mitzugestalten. Dabei zu sein. Als Kunde ernst genommen zu werden.

Und das alles, ohne auf die Vorzüge der digitalen Vernetzung zu verzichten.

 

Was wir davon lernen können?

Der Handel lebt und jeder Retailer tut gut daran, sein Store-Konzept immer wieder neu zu überdenken, offen zu sein, Neues auszuprobieren. Mutig sein und die Kunden mit einzubeziehen. Eine Community zu schaffen, die über alle Kanäle angesprochen und einbezogen wird. Kooperationen mit Nachbarn einzugehen, voneinander zu partizipieren und Events zu schaffen. Und diese dann entsprechend zu bewerben.

 

Wie ?

Mit unseren more Influencern, die nicht nur „live“ in Ihren Store kommen, sondern auch in ihren Stories dazu posten und ihre Community mit einbeziehen. Digital und auditiv.

Ergreifen Sie auch Ihre Chance und nutzen Sie unser einmaliges Neukunden-Testangebot zum Schwarzen Freitag – mehr Informationen dazu hier.

 

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