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Dos and Don'ts in der Radiowerbung Foto: Shutterstock

Meine hilfreichsten Dos and Don’ts für Radiowerbung

Wenn gute und erfolgreiche Werbeplanung so einfach wäre, wäre jede Werbekampagne automatisch erfolgreich. In der Realität ist dies aber nicht immer der Fall.

Denn eine universale Lösungsformel gibt es bekanntlich nie. Das liegt daran, dass wir uns an dem Ziel orientieren müssen, welches der Werbemaßnahme zugrunde liegt.  Ist unser Ziel ein schneller Abverkauf, die Steigerung des Bekanntheitsgrades oder wollen Sie ein bestimmtes Image aufbauen? Diese Zieldefinition ist im Vorwege unabdingbar.

Nichtsdestotrotz gibt es einige „Radiohacks“, die Sie bei Ihrer nächsten Kampagne auf jeden Fall im Blick haben sollten. Die Dos and Don’ts verrate ich Ihnen hier:

Dos

  • Auf die Durchschnittskontakte achten! Mit einer einzigen Ausstrahlung – auch wenn diese in der Primetime ist – ist es in der Regel nicht getan. Hörfunk funktioniert über Wiederholungen, sodass sich Ihre Botschaft in die Köpfe der Hörer verankert. Daher sollten es mindestens drei Durchschnittskontakte pro Woche sein.
  • Kaufen Sie wirtschaftlich ein! Wenn Sie bei Ihrer Kampagne an einer maximalen Reichweite interessiert sind, sollte Sie bei der Stundenbelegung auf einen möglichst günstigen TKP achten. Dieser ist in der Regel in der Day- und Drivetime gegeben und ergibt in Summe, dass Sie eine maximale Reichweite zu dem minimalsten Preis bekommen.
  • Wir brauchen Emotionen! Distanzieren Sie sich von trockenen Infotexten, die der Hörer sich auch selber durchlesen kann. Schaffen Sie vielmehr einen Anreiz, mehr über Ihr Produkt erfahren zu wollen. Unsere Emotionen sind die unterbewussten Entscheider, daher sollten Sie den emotionalen Nerv der Hörer treffen.
  • „Weniger ist mehr“, „Keep it short and sexy“ – Diese Wahrheiten können manchmal daher gesagt sein, im Hörfunk finden Sie aber Anwendung. Weniger Randinfos bedeuten mehr Werbeerinnerung auf das Wesentliche.
  • Werden Sie einzigartig! Lassen Sie uns gemeinsam ein individuelles Soundlogo für Sie entwickeln und machen Sie sich damit in jedem Werbeblock kenntlich. Dies hat einen unfassbar nachhaltigen Werbeeffekt und speichert sich leichter im Langzeitgedächtnis der Hörer ab.
  • Trauen Sie sich etwas! Sie sind im Werbeblock nicht der Einzige mit Ihrer Botschaft, daher MUSS Ihr Funkspot in Erinnerung bleiben. Neben Soundelementen eignen sich auch prominente Stimmen gut, um den Hinhör-Effekt zu bestärken. More Marketing arbeitet bewusst mit professionellen Agenturen zusammen, die ein breites Stimmportfolio aufweisen – sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Don’ts

  • Den Hörer zum Opfer des Vampir-Effekts machen! Dieser Effekt entsteht, sobald Sie sich abstrakt-kreativ bei Ihrem Funkspot ausgelebt haben. Denn nun fällt dieser zwar besonders im Werbeblock auf, doch klaut Ihnen dieser Effekt auch etwas: die Aufmerksamkeit auf den Absender. Damit ist Ihnen also wenig geholfen.
  • Endlos lange Inhalte! Ein durchschnittlicher Spot liegt bei einer Länge von 20 Sekunden und das ist auch gut so. In Ausnahmefällen kann man auch auf einen 30-Sekünder setzen, danach sollte dann aber wirklich Schluss sein.
  • Überfordern! Denken Sie immer daran, dass der Hörer nicht automatisch Ihren Wissensstand hat. Daher sollte Sie dem Hörer nur die Infos zumuten, die für den Hörer greifbar sind und im zum nächsten Schritt in der Anstoßkette führen: zum Beispiel in dem Besuch Ihres Ladengeschäfts oder einem Visit auf Ihrer Webseite.
  • Viel zu viele Zahlen! Radio ist ein Begleitmedium, sodass Zahlen nur eingesetzt werden sollten, wenn Sie zwingend für den Erfolg sind – sei es für eine Veranstaltung oder ein terminiertes Angebot. Laufzeiten oder Telefonnummern gehören in keinen guten Spot.
  • Nur auf die Primetime setzen! Wir sind sehr stolz auf die Beliebtheit der Radio Hamburg Morningshow. Fakt ist aber auch, dass unsere Reichweiten gerade am Mittag als auch in den frühen Abendstunden deutlich die Marktführerschaft vertreten, sodass Sie hier wertvolle Hörer erreichen können.

Last, but not least

Dos und Don’ts-Listen sind immer ein guter Wegweiser. Nichtsdestotrotz empfehle ich Ihnen eine(n) erfahrene(n) MediaberaterIn zur Seite zu ziehen, um Ihren Mediaplan mit Hinblick auf das gewünschte Ergebnis zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren. Stellen Sie uns Ihre Frage gerne über unser Kontaktformular.



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