Foto: Anna Zaremba
Foto: Anna Zaremba

Shitstorm adieu: Ein Testimonial erfolgreich in den Markt einführen und etablieren

Welche Gefahren beim Thema „Testimonial-Kampagnen“ lauern, diese Erfahrung musste Christian Dior jüngst leidvoll erfahren. Eine sicher nicht gerade günstig eingekaufte Kampagne mit Johnny Depp für das Parfüm „Sauvage“ wurde nahezu parallel zum schmutzigen Scheidungskrieg des US-Schauspielers mit Amber Heard neu aufgelegt. Kurz zuvor hatte Depps Noch-Ehefrau den Star aus der „Fluch der Karibik“-Reihe öffentlich der körperlichen Misshandlung und häuslichen Gewalt angeklagt.

Mit hochgekrempelten Ärmeln und Schlagring anmutendem Handschmuck steht er in der Kampagne in der Wüste und guckt grimmig über die Schulter. Da ließ die negative Resonanz natürlich nicht lange auf sich warten. Sogar der Chefredakteur eines internationalen Lifestylmagazins echauffierte sich öffentlich, „wie geschmacklos“ und „taktlos“ dieser Zeitpunkt seitens Dior gewählt sei.

Ein „happy“ Testimonial-Check für Hamburg

Doch so weit muss es nicht kommen, da Testimonialkampagnen äußerst erfolgreich verlaufen können – wenn man sich für den richtigen „Botschafter“ entscheidet.

Einige Punkte sollten allerdings beherzigt werden, um ein (Hamburger) Testimonial erfolgreich in den Markt einzuführen und danach auch zu etablieren. Versuchen wir uns also an einem kleinen „TestiCheck“ am Beispiel des Radio Hamburg Testimonials Mr. Happy, alias Morris Teschke.

  • Ist das Testimonial sympathisch? ✔
  • Kennt „man“ ihn/sie? ✔
  • Hat er/sie eine verständliche Aussprache? ✔
  • Ist der Werbebotschafter einer von uns? ✔
  • Kann er/sie ohne Scheu vor der Kamera agieren? ✔
  • Ist das Testimonial auch in der Lage, sich mit einer Kamera selbst zu filmen, um mehrkanalig beispielsweise mit Facebook Live, Instagram oder Snapchat einsetzbar zu sein? ✔
  • Steht er/sie für etwas? Im Falle von Mr. Happy beispielsweise die Themen „gute Laune“, „Radio Hamburg“ oder „Hamburger Institution. ✔
  • Ist der Botschafter in der Lage, regelmäßig von sich reden zu machen, weil sein Job dies hergibt und er damit in der (Hamburger) Öffentlichkeit steht? ✔
  • Besitzt er/sie Kontinuität und wechselt nicht ständig das Image? ✔
  • Kann das Werbegesicht neben all der Selbstdarstellerei auch auf Kundenwünsche eingehen und diese phantasievoll umsetzen? ✔

Und wie sieht ein „happy“ Testimonial dann im Einsatz aus?

Beweise gefällig:

  • Für die Biermarke Foster’s schwang sich Morris als Mr. Happy in ein Kängerukostüm und hoppelte durch Hagenbecks Tierpark.
  • Für eine REWE-Kampagne zog Mr. Happy von Kasse zur Fleischtheke und zurück und nahm unermüdlich O-Töne der Kunden auf, um den sympathischsten und authentischsten Spot für die REWE Center zu machen.
  • Um hier jetzt noch mehr zufriedene Kunden wie Milka, Polar, TUI Cruises und noch viele mehr aufzuzählen, würde dann doch den Rahmen sprengen.

Fotos: Radio Hamburg/ Anna Zaremba

Ein „happy“ Nachschlag gefällig?

Noch mehr Beispiele glücklicher Kunden gefällig? Kein Problem, kontaktieren Sie mich ganz einfach – und räumen Sie vorher Ihr Postfach leer. 😉

Ich freue mich auf Sie!

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