Hängengeblieben. So bleiben Sie im Kopf.

Erinnern Sie sich noch an die Beilage aus der Zeitung Ende der Neunziger? Mit den Angeboten dieses einen Discounters für den Frühstückseinkauf? Nein?

Aber vielleicht an dieses wahnsinnig schöne und aufwändig fotografierte Bier aus der Zeitungsreklame von… ähm, wie hieß das noch, diese Dingsbumsbräu? Auch nicht, stimmt’s?

Andererseits: an die Müsliwerbung des polarisierenden Schwaben werden Sie sich noch in Jahren erinnern. Die typische Melodie des Autoscheibenaustauschers können Sie aus dem Stehgreif nachsingen. Und wenn Sie ein wenig tiefer graben können sie sicher auch noch das Soundlogo von Ihrem Lieblingseinkaufscenter der 90er pfeifen. Woran das liegt? Ganz einfach: Audio ist in der Lage Emotionen zu erzeugen, die Sie in anderen Medien lange suchen können. Audio erreicht Stellen, an die kommen Fernsehen oder Print gar nicht ran. Damit Ihr Meisterwerk aber auch funktioniert wie es soll, gibt es einige goldene Regeln. Die fünf Wichtigsten habe ich Ihnen hier noch einmal kurz zusammengefasst.

 

1. Finden Sie den richtigen Aufhänger.

 

Nein, besser nicht „Wir haben Geburtstag und Sie bekommen die Geschenke“. Wie wäre es, wenn Sie Ihren Kunden einfach mal direkt in die Achterbahn setzen? Wie in dem Spot Schwur das Kärnan vom Hansa Park.

Daran erinnern sich Hörer nach dem Werbeblock auf jeden Fall.

 

2. Behalten Sie Ihre Informationen für sich.

 

Ja, ich gebe es zu, nicht ALLE Infos. Aber die meisten. Um auf das Beispiel mit der Achterbahn zurückzukommen: Ihnen als imaginärem Achterbahnchef sind Details wie Länge und Höhe ihres Rollercoasters, Dauer der Fahrt, vergleichbare Mitbewerberangebote, Eintrittsangebote und sogar ein Abo sicherlich wahnsinnig wichtig. Zu recht. Den meisten Ihrer Kunden allerdings sind Zahlen und technische Daten herzlich egel. Die wollen nur eins: Spaß! Und den sollte Ihr Spot unmittelbar vermitteln. Es darf so richtig knallen. Ohne Bleiwüste. Sein Sie versichert: alle Informationen kann sich ohnehin keiner merken. Ausser Ihnen natürlich.

 

3. Lassen Sie Ihren Kunden Zeit.

 

Alle Researches zum Thema Spotlänge zeigen: je länger ein Spot, um so höher ist seine ungestützte Erinnerung. Ein längerer Spot lässt Kopf und Herzen des Kunden Zeit, seine ganze emotionale Kraft zu entfalten und die entscheidenden Fakten ins Unterbewußtsein sickern. Nachhaltig und -wichtig für Sie- jederzeit abrufbar. Merke: Lang hält lang, kurz ist schnurz. Also besser Finger weg von Zehnsekündern.

 

4. Die Stimme muss stimmen.

 

Markante Stimmen mit Wiedererkennungseffekt erzeugen nachweisbar mehr Aufmerksamkeit. Fragen lohnt sich: wussten Sie, dass wir den genau richtigen Sprecher oder die ideale Sprecherin haben, passend zu Ihren Preisvorstellungen?

 

5. Soundlogo statt Schreihals.

 

Jede Automarke hat ihr unverwechselbares Logo, jeder Fußballverein sein individuelles Wappen, jedes Land seine Flagge: auf der ersten Blick wiedererkennbar, identifizierbar, assoziierbar. Hand aufs Herz, wenn Sie darüber nachdenken welchen Spot Sie seit zwanzig Jahren in Erinnerung haben, ist es nicht der (Soundeffekt Explosion) „WAAAAAHHNSINNS ANGEBOT“ Spot, sondern eher einer dessen Soundlogo alle Emotionen, die Philosophie der Firma in diesem einen kurzen Augenblick konzentriert. Und den Sie an manchen Tagen vielleicht auch gerne wieder aus Ihrem Ohr bekommen würden. Zu spät: das Soundlogo ist der Schlüssel zur unmittelbaren Wiedererkennbarkeit: einmal im Kopf, immer im Kopf.

Ach, und dann wäre da noch eine letzte Regel, die auch Ihren Spot zum Erfolg verhelfen sollte. Eine inoffizielle Regel, ganz persönlich, aber nicht minder golden:

 

6. Legen Sie Ihre Spotproduktion gerne in die Hände von Krane&Rabe. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

 

Ihr Markus Krane

 

Markus Krane arbeitet seit 1993 als Produzent und Art Director. Seit 2001 ist die Krane&Rabe GmbH für eine Fülle an Funkspots, Soundlogos und Ideen verantwortlich, die auch Sie garantiert schon gehört haben.



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