Was ist Inbound Marketing?
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Inbound Marketing: Kurzer Hype oder Zukunft des Marketings?

Heute Influencer Marketing, morgen Slow Marketing und übermorgen schon wieder was ganz anderes. Wer versucht, sich über aktuellen Trends und Entwicklungen im Marketing auf dem Laufenden zu halten, hat ganz schön was zu tun!

Ein solches Schlagwort, das in letzter Zeit immer wieder auftaucht ist auch Inbound Marketing. Worum geht es dabei eigentlich? Ist das wieder nur ein gehyptes Buzzword, viel heiße Luft um nichts dahinter?

Mehr als nur ein Marketingansatz

Um es gleich vorneweg zu nehmen: Als Mitarbeiterin einer Inbound Marketing Agentur bin ich alles andere als unparteiisch. Aber: Wir haben uns die Entscheidung und den Schritt hin zur Inbound Agentur nicht leicht gemacht. Und auch nach fast vier Jahren hinterfragen wir uns und unsere Arbeit nahezu permanent. Das Fazit lautet trotzdem immer gleich: Wir machen das Richtige! Denn wir sind überzeugt davon, dass Inbound Marketing die Zukunft ist!

“Jetzt kommen Sie aber mal auf den Punkt, Frau Dibbern! Worum geht es denn nun beim Inbound Marketing?”

Nun, ein wenig ausholen muss ich dazu schon. Sie werden es wahrscheinlich nicht mehr hören können, aber: Das „digitale Zeitalter“ ist keine Zukunftsmusik mehr, wir sind längst mittendrin!

Verändertes Kaufverhalten

Ein Aspekt der grundlegenden Veränderungen, die mit der „digitalen Revolution“ einhergehen, ist ein verändertes Käuferverhalten: Kaufentscheidungen werden zunehmend im Internet getroffen. Aktuelle Zahlen einer Studie von Deloitte-Studie belegen: 92% aller Konsumenten recherchieren bereits vor oder während ihres Shoppingtrips Produktinformationen im Internet.

Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Wer heute und auch in Zukunft gut und viel verkaufen will, der muss online präsent sein. Und zwar genau in dem Moment, in dem ein potenzieller Kunde auf der Suche nach Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung ist.

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing statt Kaltakquise

Wie man das erreichen kann? An dem Punkt kommt Inbound Marketing ins Spiel.

Für uns bei HOPPE7 ist Inbound die Antwort auf das veränderte Käuferverhalten. Denn: Im Gegensatz zum klassischen Outbound Marketing, bei dem mit Kaltakquise, Fernsehspots oder Onlinebannern Werbebotschaften ungefragt aufgezwungen werden setzt man beim Inbound Marketing darauf, dass Kaufinteressenten von sich aus den Kontakt suchen.

Das funktioniert, weil Inbound nicht nur eine Marketingstrategie ist. Vielmehr ist es eine Philosophie, die sich bei verschiedenen Disziplinen des Onlinemarketings bedient und darüber hinaus auch noch die Vertriebsprozesse integriert:

Mit hilfreichem Content werden potenzielle Kunden auf ihrem Weg durch die verschiedenen Phasen der Kaufentscheidung (wir sprechen hierbei von der Buyer’s Journey) begleitet und bekommen Antworten und Hilfestellung für Ihre Fragen und Probleme.

Die Buyer's Journey im Inbound Marketing Grafik: HOPPE7
Die Buyer's Journey im Inbound Marketing Grafik: HOPPE7

Dass der produzierte Content auch von der eigenen Zielgruppe gefunden wird, dafür sorgen unter anderem die Verteilung auf Social Media-Plattformen und begleitende SEO-Maßnahmen.

Aus Fremden werden so zunächst Besucher, dann Leads und schließlich Kunden. Damit ist die Reise aber noch nicht abgeschlossen! Ein gutes Kauferlebnis und die anschließende Nachbetreuung sorgen dafür, dass am Ende aus Kunden treue Fans und somit Multiplikatoren der eigenen Marke werden.

Lösungen für Probleme der Kunden

Der Unterschied zum Content Marketing? Beim Inbound Marketing werden die Inhalte sehr viel stärker auf konkrete Probleme der jeweiligen Zielgruppe (und natürlich deren Lösung) fokussiert. Es geht um mehr, als bloße Generierung von möglichst viel Traffic. Es geht darum, genau den richtigen Traffic zu generieren. Es geht darum, die Besucher der eigenen Website mit genau den richtigen, hilfreichen Inhalten und Angeboten zum Bleiben zu bewegen und schließlich eine vertrauensvolle Bindung herzustellen. Und es geht darum, sich auf diesem Weg ins Bewusstsein der potenziellen Kunden zu positionieren, noch bevor sie überhaupt eine Kaufintention haben um dann, im richtigen Moment, da zu sein.

Klar, wer Inbound sagt muss auch Content sagen. Aber, wie Olaf Koch von der Agentur Aufgesang es so passen formulierte: Inbound Marketing ist die „vertriebsorientierte Form des Content Marketings“.

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Henrike Dibbern – Autorin dieses Textes. Foto: HOPPE7

Sie wollen mehr über Inbound Marketing erfahren? Dann schauen Sie doch mal auf unserem HOPPE7-Blog vorbei, auf dem wir jede Menge wissenswerte Artikel zum Thema veröffentlicht haben. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Ein Gastbeitrag von Henrike Dibbern

Henrike Dibbern, entschied sich nach dem Studium der Politikwissenschaft für das, wovor sie alle gewarnt hatten: “Irgendwas mit Medien“. Nachdem sie zunächst als Redaktionsleiterin einer Onlineplattform tätig war, ist sie seit 2015 Content Managerin bei HOPPE7, der Inbound Marketing Agentur, die für more Marketing den Relaunch der Website umgesetzt hat.



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