Radiowerbung und Internet verzahnen

Welche Vorteile hat Radiowerbung und welche die Werbung im Netz? Wir vergleichen beide Formen und sprechen darüber, wie man synergistische Effekte erzeugen und verstärken kann.

 

Zielgruppen erreichen

Bei Radiowerbung benötigt man in der Regel viel Erfahrung und Einblick in die Hörerschaft, um zu bestimmen, wen man erreicht. Nicht nur spielt die Wahl des Senders eine große Rolle, auch die Uhrzeit ist wichtig. Dabei hat man wenig Möglichkeiten, direkt zu beeinflussen, wen man anspricht. Stattdessen muss man die Werbung an die Gegebenheiten des Publikums anpassen.
Werbung im Netz läuft anders: Hier lässt sich über targeted marketing sehr genau justieren, wen man wie ansprechen möchte. Das bedeutet, dass man Sprache und Format der gesendeten Botschaft deutlich besser anpassen kann. Gleichzeitig läuft man Gefahr, zu spezifisch zu arbeiten oder am Kunden vorbei zu senden, wenn die Werbung nicht breit genug aufgestellt ist.
Generell ist hierbei auch wichtig, zu selektieren, wer überhaupt potenziell mit der Marke, die beworben wird, interagieren soll und wie diese Interaktion zu gestalten ist. Werbung zum Zweck der Kundenbindung benötigt vollkommen andere Inhalte als solche zum Erreichen neuer Populationen potenzieller Interessenten.

 

Präsenz im Netz erzeugen

Eine scheinbar bequeme Methode, Werbung im Netz zu platzieren, ist das Zupflastern von Websites mit gekauften Werbebannern. Doch diese sind oftmals nutzlos, manchmal sogar schädlich für die Marke, weil sie Kunden nervt und durch Ablenkung von den eigentlich gewünschten Inhalten Sympathie verspielt.
Wer mit Werbung in fremde Interessenssphären eindringt, muss sehr sorgfältig abwägen, wie er sich präsentiert. Einfach ist dagegen die Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen auf der eigenen Website. Dort interagiert man mit Kunden, die sich schon entschieden haben, sich über die Marke zu informieren. Deswegen ist für Interpräsenz vor allem das Ranking in Suchmaschinen wichtig: Personen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, offenbaren damit, dass sie empfänglich für Werbebotschaften sind. Sie bringen das Interesse durch die Sucheingabe.
Doch wer minimal Eigenerfahrung im googeln mitbringt weiß, dass Ergebnisse auf Seite 2 oder 3 der Ergebnisliste genauso gut in einem Telefonbuch auf Island stehen könnten. Hier kommt SEO-Technik ins Spiel. Diese erlaubt es, durch geschickte Formulierung und Darstellung Ihrer Inhalte dafür zu sorgen, dass sie auf den vorderen Plätzen der Suchmaschinen landen.
Diese durchforsten das Web nämlich längst nicht mehr stumpf nach den richtigen Stichworten und geben diese Liste dann nach Keyword-Häufigkeit sortiert aus. Früh merkten Website-Betreiber, dass sie durch besonders massierten Einsatz von Schlüsselwörtern auf ihren Seiten die Sortierung manipulieren konnten. Google zog nach und führte weitere Mechanismen ein, zum Beispiel das Zählen der Häufigkeit von Verlinkungen. Heute sortieren Suchmaschinen nach originären und einzigartigen Inhalten, die dem Nutzer möglichst viel Informationen liefern.

 

Verknüpfung von Keywords

Um Kunden mittels Radiowerbung effektiv auf Websites zu lenken, ist es daher wichtig, nicht einfach nur eine Web-Adresse in den Äther zu senden. Stattdessen muss man im Kopf des Kunden bestimmte Stichworte und einzigartige Formulierungen unterbringen, die bei einer Suche direkt zur Marke führen. Diese Art der Verknüpfung ist wesentlich effektiver als die Hoffnung, dass der Name des Unternehmens oder die Website selbst im Gedächtnis haften bleiben.

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