social learning und click&collect oder Zu ist das neue Auf

Ich bin aufgeregt, naja ein bisschen zumindest. Ja, ich ertappe mich dabei, dass ich mir etwas mehr Mühe gebe beim zurechtmachen als die letzten Tage (oder Wochen?). Ich habe ein Date. Und zwar mit meiner Verkäuferin, die gefühlt nur für mich öffnet.

Wie das sein kann? Na weil ich ihr ja auf Instagram folge und weil sie sehr smart ist. Sie postet jeden Tag Stories aus ihrem Laden und zwar mit lauter Sachen, die es dort zu kaufen gibt. Und selbstverständlich nennt Sie dazu die Preise und sie zieht hin und wieder auch einfach mal spontan etwas über, damit das Einkaufserlebnis rund wird.

Meine Nachfrage zu einer speziellen Jeans im Sale beantwortet sie prompt: Nur für mich im Instagram Messenger schickt Sie mir Fotos der Jeans und die vorhandenen Größen und den jeweiligen Preis. Doch damit nicht genug: Wir verabreden uns. Ich habe ein persönliches Date mit ihr. Ich darf die Jeans direkt 1 Stunde später bei ihr im Shop abholen.

Sie erwartet mich an der Ladentür. Nachdem ich kurz geklopft habe, öffnet sie diese und reicht mir eine wunderschön verpackte Tüte mit 2 Jeans, die ich nicht bezahlen muss, sondern erst einmal zur Anprobe mit nach Hause nehmen darf. Dort probiere ich sie bequem an und bringe die andere zurück. Denn der Shop hat jeden Tag geöffnet und immer ist jemand erreichbar. Erst bei Rückgabe bezahle ich. In bar / PayPal oder mit der Karte – alles kein Problem.

 

Bescheren Sie Ihren Kunden nie dagewesene persönliche Kauferlebnisse

Ob ich in dieser Boutique jemals wieder einkaufen werde, obwohl die Jeans im Netz sicher günstiger zu kriegen wäre? Wahrscheinlich werde ich nie wieder woanders meine Jeans kaufen.

Ein nicht zu toppendes, nie gekanntes Kauferlebnis. Und es ist nicht das Einzige. Denn in diesen Zeiten zeigt sich, wer kämpft und wer untergehen wird.

Aus Kauferlebnissen werden Umarmungen statt Kontakte, weil die, die so smart sind, aus meiner Sicht definitiv überleben werden und sie bauen sich jetzt Kundenkontakte auf, die keine Kontakte mehr, sondern echte Umarmungen sind.

 

click & collect…

…heißt das neue Zauberwort und das wird kein Zauberwort bleiben. Wie „geclickt“ wird, ist der Kreativität jedes Shop- und Restaurantbetreibers überlassen. Ob der „click“ auf Instagram erfolgt oder über die Handynummer per WhatsApp. (In meiner Nachbarschaft kleben nahezu in jedem Shop Telefonnummern, Instagram Accounts oder (private) Handynummern, damit der Kunde problemlos an seinen „Stoff“ kommt.)

Quelle: Foto von IKONA Hamburg

social learning

Konsumenten verstehen, dass reiner Konsum bei Amazon nicht ohne Folgen für die Shopbetreiber aus der Nachbarschaft bleibt und nachhaltig ist es eh nicht. Dieser Mindshift kommt vielleicht langsam, aber gewaltig und er wird so schnell nicht mehr weggehen.

Wir fühlen mit unseren Restaurant- und Shopbetreibern sowie Friseuren aus der Nachbarschaft und sind mit ihnen verbundener denn je –  wir wollen irgendwie helfen. Und viele smarte Unternehmer machen es uns leicht zu helfen.

 

Communities finden nicht nur in den sozialen Netzwerken statt

Seit Covid 19 findet eine gefühlt neu gegründete Community in meiner Nachbarschaft statt. Ich möchte dazu gehören und deshalb kaufe ich viel mehr lokal ein, als ich es in den ganzen letzten Jahren getan habe. Meine Anerkennung und mein Bewusstsein für den täglichen Kampf dieser von COVID19 gebeutelten Branche lässt mich mein Portemonnaie einfach sehr gerne öffnen in diesen Tagen.

Quelle: Foto von IKONA Hamburg

Sie bieten click & collect an? Dann erzählen Sie es jedem!

Entdecken Sie unser neues Sender Portfolio mit neuen lokalen Sendern wie FluxFM Hamburg und ROCK ANTENNE Hamburg und ich verspreche Ihnen, für jedes Budget ist etwas dabei. Schreiben Sie uns gerne eine Mail an kontakt@more-marketing.de oder rufen Sie uns an unter +49 (0)40 500 382 19.



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