Ein Interview mit Klaus Wicher

Der Sozialverband Deutschland auf Hamburg Zwei

Der 1. Landesvorsitzende des SoVD Hamburg: Klaus Wicher

„Wir setzen uns für die Verbesserung der Sozialgesetzgebung für benachteiligte Menschen ein“

Interview mit Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des SoVD Hamburg

Unser Neukunde, sowie Partner der Woche auf HAMBURG ZWEI macht sich seit vielen Jahren, als Ansprechpartner für benachteiligte Menschen stark. Dabei bietet der Sozialverband Deutschland seinen Mitgliedern sozialrechtliche Beratungen in Bezug auf gesetzliche Versicherungen an.

Was genau ist der Sozialverband Deutschland?

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hieß früher Reichsbund und existiert seit mittlerweile 101 Jahren. Wir setzen uns ein für die Verbesserung der Sozialgesetzgebung für benachteiligte Menschen. Wir haben aber auch einen großen Dienstleistungsbereich und der Kernbereich dieser Dienstleitungen sind kostenfreie Sozialrechtsberatungen durch Fachjuristinnen und -juristen. Im Moment sind wir an acht Standorten in Hamburg, im nächsten Jahr werden es elf oder zwölf werden.

Was bietet der Sozialverband Deutschland seinen Mitgliedern? Was sind die wichtigsten Kernpunkte?

Wir sind ein politischer Lobbyverband, wir gehen auf die Politik zu, um sie zu bewegen, die Sozialpolitik besser zu machen. Das zweite sind Dienstleitungen, also eine ordentliche Beratung in allen Sozialbereichen. Wir vertreten auch vor Gericht, aber es gibt eine Vielzahl anderer Möglichkeiten: Hausnotruf beispielsweise, dort haben wir eine Kooperation, oder wenn Sie in den Mieterverein zu Hamburg eintreten und bei uns Mitglied sind, dann wird die Mitgliedschaft dort preiswerter. Das sind Vorteile, die wir unseren Mitgliedern bieten.

Wenn ich ein Mitglied werden möchte, was muss ich machen, wie gehe ich vor? Suchen Sie überhaupt noch Mitglieder?

Wir leben von den Mitgliedern. Die Mitgliedsbeiträge sind unsere finanzielle Grundlage, d. h. wir suchen natürlich Mitglieder. Der Eintritt ist ganz einfach: Man unterschreibt ein Eintrittsformular und sagt „Ich möchte gerne Mitglied werden“ und schon ist es passiert. Am einfachsten ist es, über das Internet beizutreten. Dort gibt es ein Formular, das ist leicht geführt und am Ende setzt man dann seine Unterschrift und schon ist man Mitglied im SoVD. Also schneller und besser geht’s nirgends.

Was haben Sie in den vergangenen Jahren erreicht, wo Sie sagen würden „Das macht mich stolz“?

Wir haben uns gewandelt von einem Lobbyverband hin zu einem ganz modernen Dienstleister. Und dieser moderne Dienstleister ist immer in Ihrer Nähe, immer bereit, die Probleme aufzunehmen, die die Menschen an uns herantragen. Ich finde – ganz unabhängig davon, dass ich nun Landesvorsitzender bin –, es lohnt sich, Mitglied im SoVD, Sozialverband Hamburg, zu sein.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Wo gibt es Verbesserungsbedarf?

Wir sehen großen Verbesserungsbedarf bei der Teilnahme an der Gesellschaft. Es gibt eine ganze Reihe von Gruppen, denen das wirklich schwerfällt. Ich denke an Langzeitarbeitslose, an die zunehmende Altersarmut, an die vielen Kinder, die in Armut in Deutschland großwerden. Sie alle haben relativ wenig Chancen, an der Gesellschaft teilzuhaben. Nehmen wir mal Kinder: Es gibt Kinder, die haben noch nie die Elbe gesehen. Oder Hagenbeck, das ist so teuer, dass sich Kinder das, was sie dort erleben können, eben einfach nicht leisten können. Wir gehen mit unserer Zukunft wirklich nicht gut um. Wir wollen, dass die Politik sich des Themas „Armut in Deutschland“ mehr annimmt. Da haben wir einige Forderungen.

Sie gehen jetzt neue Kommunikationswege und probieren zum ersten Mal, gemeinsam mit more Marketing, Hörfunk und Radiowerbung in Hamburg aus. Wieso haben Sie sich für dieses Medium entschieden?

Wir probieren natürlich immer wieder neue Wege. Wir wissen, dass HAMBURG ZWEI von vielen Menschen gehört wird, die auch am Sozialverband Deutschland interessiert sein können, und deswegen sind wir hier bei Ihnen (Anm. d. Red.: more Marketing). Und wir erhoffen uns, dass viele Menschen hören, dass es uns gibt und unsere Hilfeleistungen in Anspruch nehmen. Wir haben übrigens auch noch einen Verfügungsfond. Wenn sich also jemand den Mitgliedsbeitrag nicht leisten kann, dann haben wir die Möglichkeit, dieses auch über den Verfügungsfond zu sponsoren. Oder jemand ist lange nicht in den Urlaub gefahren, weil er es sich nicht leisten kann, dann können wir einen Zuschuss zum Urlaub gewähren.  Also, wer einen Bedarf hat, möge sich an uns wenden.

Vielen Dank für dieses Interview.

Neugierig geworden? Dann hören Sie sich den Spot einfach an und ich verspreche Ihnen: Der macht Lust Mitglied im Sozialverband Deutschland zu werden.

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Jana Blanck

Junior Mediaberaterin / Branchen: Bildung, Entertainment – Kultur & Medien, Immobilien, Küche, Vereine & Verbände, Versicherung & Krankenkasse

Telefon: 49 (0)40 82 22 78 - 413



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