Luigi testet
Foto: Radio Hamburg

Facebook-Erfolgsgeschichte „Luigi testet“: Eine Videoreihe zum Schmunzeln

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Wie landet man eigentlich so einen Facebook-Hit, über den die ganze Stadt spricht? Kann man so etwas wie einen viralen Erfolg planen? Den man dann am besten noch einmal in der Woche wiederholt? – Klingt wie ein ziemliches Hirngespinst sagen Sie – klare Antwort von unserer Seite: Gar kein Problem! Die Facebook-Videoreihe „Luigi testet“ zeigt eindrucksvoll, wie man eine erfolgreiche Videoreihe etabliert und Woche für Woche charmant weiterführt.

Aus dem „Flachwitz-Freitag“ wird „Luigi testet“

Nach insgesamt 20 Ausgaben der erfolgreichen Facebook-Videoreihe „Flachwitz-Freitag“, wurde es Ende August 2016 Zeit für einen würdigen Nachfolger. Die Reihe „Luigi testet“ wurde geboren und durfte am 26. August 2016 die feierliche Facebook-Premiere feiern.

Während der „Flachwitz-Freitag“ stets auf dasselbe Erzählmuster zurückgegriffen und jeden Freitag die schlechtesten Witze der Republik erzählt hat, bietet „Luigi testet“ eine weitere Range an Themen, Erzählweisen und Abwechslungsmöglichkeiten. Im Zentrum der neuen Reihe steht Radio Hamburg Volontär Luigi, der jeden Freitag die absurdesten Ideen, Wortwitze oder Gadgets testet. Das reicht von falschen Komplimenten oder Helium über bizarre Start-Up-Ideen bis hin zu Blondinenwitzen.

Regelmäßig präsentiert die Reihe freitags mit einem Augenzwinkern Wirres, Irres und Lustiges vor dem Hintergrund der Radio Hamburg Redaktion und deren Mitarbeitern.

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Die Erfolgsformel hinter „Luigi testet“

Die Fallhöhe nach dem sehr erfolgreichen „Flachwitz-Freitag“, der regelmäßig hohe Reichweiten erreichen konnte, war natürlich sehr hoch. Dass man mit der neuen Videoreihe allerdings inzwischen einen verlässlichen Garanten für gute Laune und Erfolg schaffen konnte, liegt nicht zuletzt an der Arbeit von Benjamin Büscher, dem Video- und Projektverantwortlichen für „Luigi testet“. Darüber hinaus hat man sich bei „Luigi testet“ daran orientiert, was bereits den „Flachwitz-Freitag“ zu einem Erfolg verholfen hat. „Wir  haben etwas Bestehendem einen leicht anderen Dreh gegeben, um wieder neuen inhaltlichen Spielraum zu schaffen und von vornherein für eine Vielzahl von Themen offen zu sein.“

Erfolgsmodell auf vier Säulen

Laut Büscher basiert der Erfolg der Reihe vor allem auf vier Kernelementen: Insight, Humor, Natürlichkeit und der Zugänglichkeit für möglichst jeden.

  • Insight: Bei den Fans stößt der Einblicke in die Redaktion und das „Drumherum“ eines Radiosenders auf viel positive Resonanz und vor allem großes Interesse. Diese bekommen mit „Luigi testet“ jede Woche die Möglichkeit, neugierig hinter die Kulissen zu schauen, die Gesichter zu bekannten Stimmen zu sehen, aber eben auch Leute und Atmosphäre kennenzulernen, über die sie per Radio nichts mitbekommen würden. „Jede Folge ist damit immer auch zu einem kleinen Teil Senderführung“, so Benjamin Büscher.
  • Humor: Selbst bei Folgen, die nicht explizit Witze zum Thema haben, bringt Moderator Luigi allein mit seiner Art, mit den Kollegen zu sprechen, die Zuschauer zum Lachen. Im Schnitt lässt sich das oft noch weiter auf den Punkt herausarbeiten oder sogar übertreiben, sodass jede Folge unabhängig vom Thema humoristisch wird. Gute Laune am Freitag trifft den Nerv, der Release-Tag ist schließlich kein Zufall.
  • Natürlichkeit: Luigi ist, wie er ist. Er, sein Schnack mit Hamburger Trübung und die gesamte Machart inklusive der Dialoge und der auf das Wesentliche reduzierten, technischen Produktionsweise sind maximal authentisch.
  • Zugänglichkeit: Die Inhalte schließen nach Möglichkeit niemanden aus, sodass so gut wie jeder Zuschauer einen Bezug, eine Meinung oder Erfahrungen zu dem Inhalt hat. Viele Zuschauer werden also von der ersten Sekunde an abgeholt und können sich dadurch gut mit dem Gezeigten identifizieren. Das funktioniert natürlich auch, ohne vorherige Episoden kennen oder Vorwissen über Tagesgeschehen oder dergleichen mitbringen zu müssen.

Die Crux mit der Themenfindung

Dreh- und Angelpunkt von „Luigi testet“ sind jeden Freitag aufs Neue die Themen, Witze und Wortspiele. Umso wichtiger ist im Vorfeld der Prozess der Themenfindung, natürlich auch im Hinblick auf den Faktor „Zugänglichkeit“ für das Zielpublikum. Die Themenvorschläge müssen also bestimmte Checkpoints bestehen: „Kann jeder mit dem Thema etwas anfangen?“ und „Ist es dialog- oder reaktionsstark in der Interaktion mit den Kollegen?“Aber auch: „Ist es schnell (genug) umsetzbar?“, da man natürlich kein Hollywood-Aufwand damit haben kann und der Laien-Charakter der Produktion ja bewusst eingesetzt wird.

Die Herausforderungen kennen und einplanen

Hinzu kommen trotz der gewollt einfachen Machart auch verschiedene Zeitfaktoren, die im Vorwege beachtet werden müssen. „Wir müssen leider oft sehr zwischen Tür und Angel und sehr kurz vor Veröffentlichung drehen, weil wir anderweitig stark eingespannt sind, sodass wenig Zeit bleibt, bevor der Film am Freitag dann um halb 9 erscheinen muss. Um ein Beispiel zu nennen: Untertitel sind ein sehr ein herausforderndes Thema. Die letzten Folgen hatten keine mehr, weil sich dahinter die größte Arbeit der ganzen Produktion verbirgt. Zum Glück scheint es dem Erfolg bisher keinen Abbruch zu tun. Wir wissen aber natürlich auch, dass sehr viele Facebook-User Videos ohne Ton anschauen. Da wägen wir gerade ab, ob wir uns ‚leisten‘ können, ohne Untertitel zu produzieren, auch weil sich die Community nach über drei Monaten bereits im Klaren sein dürfte, dass die Filme nur mit Ton richtig Spaß machen“, so Videoredakteur Benjamin Büscher.

Kann man einen Video-Hit planen?

Wer diese Frage irgendwann einfach mit „Ja“ beantworten kann, hat wohl den Heiligen Gral des Online-Marketings gefunden. Klare Antworten oder belastbare Formeln gibt es auch unter den Profis ihres Fachs immer noch nicht. In diesem Fall ist das Internet auf gewisse Weise für alle tatsächlich noch Neuland, sodass man viralen Erfolg allenfalls an gewissen Indizien festmachen kann. „Fortsetzbarkeit, Identifikation und ‚Shareability‘ sind meiner Meinung sehr gute Wegweiser. Es ist aber auch wichtig, den Leuten möglichst in der passenden Stimmung mit dem Content zu begegnen, so wie wir beispielsweise ‚Freitag‘ und ‚Gute Laune‘ matchen, weil es für die meisten kurz vor dem Start ins Wochenende optimal funktioniert. Sollte allerdings eines Freitags etwas Schlimmes geschehen, das viel Betroffenheit verursacht, muss man diese Strategie natürlich wieder überdenken und gegebenenfalls gegensteuern. Beim Flachwitz-Freitag haben wir ’sogar‘ auf den Karfreitag Rücksicht genommen“, erklärt Büscher.

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Ablachen mit „Luigi testet“

Alle Beiträge der Videoreihe „Luigi testet“ finden Sie natürlich auf dem Radio Hamburg Facebook Account. Alternativ gibt es alle Videos auch noch einmal auf der Homepage von Radio Hamburg zum Nachschauen und Ablachen.

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