Wertvoller Wissensaustausch: Darum lohnt sich die „Inhouse Hospitation“

Wir sind die Neuen: Wieso eine „Inhouse Hospitation“ Ihrem Team nur Vorteile bringen und neue Kollegen bestärken kann, verrät Ihnen unser Regionaler Verkaufsleiter Andreas Rohde.

Im Dezember 2016 hast Du das Projekt „Inhouse Hospitation“ ins Leben gerufen.
Wie entstand die Idee, die neuen Kollegen in allen internen Abteilungen hospitieren zu lassen?
Andreas Rohde: Der Job eines Mediaberaters verlangt ein hohes Know-how an Media und Fachwissen. Da ist es hilfreich, wenn ein neuer Kollege unsere Produkte von der Pike auf kennenlernt. Nicht zu unterschätzen ist auch das Socialising.

Was hast Du Dir von dieser Maßnahme erhofft?
Andreas Rohde: Den möglichst schnellen Aufbau von Fachwissen und das Verständnis wie ein Radio Sender und dessen Vermarkter funktioniert.

Planung und Absprache ist das A und O

Andreas Rohde, Regionaler Verkaufsleiter (Foto. Thomas Pritschet / more Marketing)

Andreas Rohde, Regionaler Verkaufsleiter (Foto. Thomas Pritschet / more Marketing)

Wie lange ist der Hospitationszeitraum angesetzt?
Andreas Rohde:
Bei uns sind aktuell 9 Stationen vorgesehen, die Dauer beträgt insgesamt 6 Wochen.

Wo lagen bei der Auswahl der Hospitationsstationen die Schwerpunkte?
Andreas Rohde: Ich habe mit den Abteilungsleitern und den Verantwortlichen der Abteilungen gesprochen, mit denen wir direkt zusammenarbeiten bzw. die man verstehen und gegenüber einem Kunden erklären sollte wie zum Beispiel die Musikredaktion.

Wie waren die Reaktionen aus den Abteilungen, wo hospitiert wurde?
Sehr positiv und das, obwohl es einen Mehraufwand für die Abteilungen bedeutet, was nicht zu unterschätzen ist. Es hängt natürlich auch viel vom Mitarbeiter ab, wie er sich einbringt und ankommt.

Die Integration ins Team ist entscheidend

Gibt es bereits erste Learnings, die bei der nächsten Hospitation anders gemacht werden?
Andreas Rohde: Wir haben zum Teil die Dauer der Stationen variiert. Auch überlege ich mir noch einen Erfolgscheck in Zukunft einzubauen.

Wird das gesammelte Wissen aktiv an die Kollegen weitertragen?
Andreas Rohde: Nein, noch nicht organisiert und ich finde, dass ist eine gute Idee. Aufpassen muss man, das man von einem neuen Kollegen gerade am Start nicht zu viel verlangt. Die Integration ins Team ist dabei von entschiedener Bedeutung.

Die Komplexität des Unternehmens verstehen

Welche Vorteile bringt diese Maßnahme aus Unternehmenssicht?
Andreas Rohde: Ein Mitarbeiter lernt gleich viele wichtige Abteilungen und deren Mitarbeiter kennen. Er sieht das Haus dann möglichst als Ganzes und nicht nur seine Abteilung. Das hilft beidseitig.

Warum sollte ein Unternehmen es sich leisten, seinen Mitarbeiter für eine Hospitation freizustellen?
Andreas Rohde: Wenn man langfristig mit einem Mitarbeiter plant, ist ein internes Schulen von Wissen elementar und für mich zu Beginn sogar noch wertvoller als externe Hilfe. Umso mehr man die Komplexität des Funkhauses versteht, desto zielgenauer kann man für den Kunden beraten.



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