Digital Kindergarten 2018: Neue Technologie zum Anfassen

„Der DIGITAL KINDERGARTEN von Weischer.Media, FUTURE CANDY und achtung! ist eine Mischung aus Messe und Kongress. In entspannter Atmosphäre können Besucher neue Gadgets und technische Highlights von morgen schon heute anfassen […].“

Die Technologie der Zukunft

Mit diesen Worten beschreibt sich das alljährliche Event selbst. Die einzigartige Mischung aus Vorträgen und Ausprobieren ermöglichte es den Besuchern, technischen Fortschritt selbst live zu erleben, statt bloß darüber zu reden. Für die mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich Marketing und Kommunikation gab es die Möglichkeit, sich Kurzvorträge von den dreißig Speakern verschiedenster Firmen wie Google, Facebook oder Twitter und vielen anderen aus dem Bereich Neue Medien anzuhören. Darüber hinaus bot sich ihnen die Möglichkeit, sich in der Ausstellung selbst ein Bild zu machen, wie Technik die Zukunft von uns allen mitgestalten wird.

Der „Kindergarten“ provoziert dabei bewusst mit seinem Namen: Denn wie im Kindergarten können Geschäftsführer, Marketing-, Vertriebs- und IT-Verantwortliche, Kreative und Digitalmarketer in einem sicheren Raum spielerisch und ohne die Angst davor, dumme Fragen zu stellen, erste Erfahrungen mit der Technik von morgen sammeln.

Erstaunliche Erkenntnisse bei interessanten Vorträgen

Der Auftakt der Veranstaltung war dabei für mich der Vortrag von Daniel Rehn (Senior Digital Trend Scout) und Marcia Maibach (Digital Director) von achtung! „Don’t believe the hype! Oder etwa doch? – Ein Überblick über die Spielwiese namens Zukunft“. Thema dieses Vortrags war der Hype um neueste Technik und wie man ihn in die Vermarktung eines Produkts einbeziehen sollte.

Hierbei handelte es sich um einen Vortrag, der an Leute aus dem Bereich Marketing gerichtet war und auf anschauliche und gut nachvollziehbare Weise erklärte, welche Herstellungs- und Vermarktungsstufen ein Produkt durchläuft, bevor es von der breiten Masse akzeptiert und adaptiert wird. Der Vortrag machte deutlich, wie viel Zeit selbst in der schnelllebigen Welt der Technik vergehen kann, ehe sich Neuheiten dauerhaft etablieren.

Es gab neben diesem ersten auch viele weitere kürzere Vorträge rund um die Themen Tech- und Kommunikationstrends, die kurze und präzise Einblicke in die Perspektiven des Marketings von Morgen gaben. Mir sind dabei besonders “Culture clash: Decoding culture and emotion in video” von Dr. Michael Fretschner, dem Insight Director von Unruly, und “Außenwerbung als Showbühne für gute Kreation” von Kai Wutte aus dem Bereich Leitung Strategie & Konzeption Jost von Brandis im Gedächtnis verankert geblieben.

Ein Spielplatz für Erwachsene

Der andere Teil dieses neuartigen Events war der Spielplatz. Mehr als dreißig Veranstalter stellten hier ihre neuesten Entwicklungen vor: von Virtual- oder Augmented-Reality-Brillen über interaktive Billboards bis hin zu Drohnen und Robotern gab es alles Mögliche (und auch bisher nicht Vorstellbares) zum Angucken, Anfassen und Ausprobieren. Die meisten dieser Gadgets wurden dem Publikum dabei in realitätsnahen Szenarios vorgestellt, sodass bei mir als Besucherin der Eindruck entstand, tatsächlich in die Zukunft einzutauchen.

Selbstverständlich bot sich bei dieser Gelegenheit auch die ein oder andere Chance, sich mit den Veranstaltern oder anderen Gästen aus verschiedensten Fachrichtungen auszutauschen und so sein Netzwerk zu erweitern. Das Sozialisieren wurde im Anschluss am Abend auf der After-show-party in zwangloser und lockerer Atmosphäre weitergeführt.

Der digitale Kindergarten lief unter der Devise „Zukunft zum Anfassen“. Und durch seine einmalige Mischung aus Messe und Kongress ist es ihm auch äußerst erfolgreich gelungen, sich von anderen deutschen technikorientierten Kongressen mit seinem individuellen Charakter abzuheben und praktische Anwendungsweisen neuester Technik für die Arbeits- und Kommunikationswelt nachvollziehbar zu präsentieren. Zahllose Zuschauer durften dieses Jahr auf dem Spielplatz für Erwachsene mit den technischen Highlights von morgen spielen und sich mit ihnen vertraut machen. Roboter, Virtual-Reality-Brillen, 3D-Drucker und vieles mehr, was hier gar nicht im Einzelnen aufgeführt werden kann, waren von den mehr als dreißig Veranstaltern ausgestellt worden. Es bleibt damit heute nur noch die Frage, was die Besucher im nächsten Jahr an neuen Überraschungen erwarten dürfen.



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