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Der Azubi von morgen

Lehrjahre sind keine Herrenjahre?

06.08.2019 Nicole Pelikan

„Heutzutage ist kaum noch ein Azubi bereit für den Job von Hamburg nach Frankfurt zu ziehen “, beschwerte sich kürzlich ein Headhunter in einer großen Tageszeitung.

Tja, so sieht’s aus. Me first, das scheint aktuell die Einstellung des Azubis von heute zu sein. Die Frage wer sich bei wem bewirbt, ob jetzt die Azubis bei den Unternehmen oder die Unternehmen bei den Azubis, scheint aktuell schwer zu beantworten zu sein, bestätigt auch Frauke Wengerowski von Otto.

“Lehrjahre sind keine Herrenjahre” gilt ja schon lange nicht mehr. Eher im Gegenteil. Azubis werden heute regelrecht umworben – Die Millennials, mit ihrem Wissen und ihrer Selbstverständlichkeit im Umgang mit digitalen Medien, sind sehr gefragt.

Unternehmen tun gut daran, in Bewerbungsgesprächen auf Fragen nach Nachhaltigkeit, nachweisbaren Einsatz für die Umwelt, Kenntnisse in Sachen New Work, sowie Flexibilität bei der Auswahl des Arbeitsplatzes, eine Antwort zu haben.

Gehalt ist eher zweitrangig

Der klassische Azubi, will nicht zwingend als erstes wissen, was er verdient. Viel wichtiger scheint es ihm zu sein, was das Unternehmen für ihn langfristig tut.

Die Millennials kennen ihren Wert und gehen mit einer anderen Einstellung in das Gespräch. Das Miteinander, die Auswahl an laktosefreien Speisen und Yogastunden in der Mittagspause scheinen da wichtiger zu sein, als die großen Karrierechancen und das schnelle Geld. Überraschender Weise spielt auch der Einfluss der Eltern noch immer eine sehr große Rolle. Denn mit Mitte 20 wohnen fast vier von zehn jungen Leuten immer noch bei ihren Eltern. In den Siebzigern waren das maximal zwei von zehn. Die meisten sind bereits vorher ausgezogen.

Influencerin als Orientierungshilfe

Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie die Azubis von morgen ticken, müsste sich nur unsere einflussreichste und größte Influencerin des Landes einmal näher anschauen. Greta Thunberg. Sie steht für so vieles, woran Unternehmen sich orientieren könnten und sollten. Denn die dicke Uhr, der hippe Sportwagen und fette Reisen in ferne Länder, sind nicht mehr das, für die der Auszubildende von morgen aufsteht.

Vielmehr geht es darum, einen sinnstiftenden Ausbildungsplatz zu haben, für den es sich lohnt, seine Arbeitskraft einzusetzen. Und last but not least geht es natürlich auch um das Image eines Unternehmens.

Und hier kommt Radio Hamburg ins Spiel. Denn wir haben nicht nur die nötige Reichweite, sondern auch die Möglichkeit, ein (nachhaltiges) Image zu bilden.

Wie ?

Mit einem Headsponsoring der Azubi Initiative für Hamburg.

Näheres schicke ich Ihnen auf Wunsch gern zu.

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