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Von wegen „Lost In Space“ – 3 Tipps um den digitalen Mehrwert Ihrer Kampagne zu steigern

20.10.2016 more Marketing

Erzählen Sie doch einmal: Was genau ist für Sie die Definition des Begriffes „Mehrwert“?

Falls Ihnen spontan keine passende Aussage einfällt – der Duden schreibt ihm diese Bedeutung zu:

Mehr­wert, der

Wortart: Substantiv, maskulin

1. (Wirtschaft) Zuwachs an Wert, der durch ein Unternehmen erarbeitet wird
2. (marxistisch) den Lohn übersteigender Wert, den die Arbeiterschaft produziert

Haben Sie eine andere? Sehr gut. Halten Sie sich diese vor Augen, wenn Sie nach der Antwort auf die folgende Frage suchen:

Wie würden Sie Ihre Definition anpassen, wenn das Wort „digital“ hinzugefügt wird?

Auf der Suche nach dem digitalen Mehrwert

Und genau hier, wird es knifflig. Wenn auf einmal gelernte und festgelegte Denkmuster durch Umschwünge in unserer Gesellschaft aufgebrochen und neu erdacht werden müssen. Bevor nun die Köpfe unnötig zerbrochen werden, gebe ich Ihnen lieber die Antwort auf die Definition „digitaler Mehrwert“.

Entsprungen ist sie übrigens einem Vortrag von Stefan Mohr, Managing Director Jung von Matt / next GmbH, der in der „HSBA eBusiness Lounge“ über die Frage nach „Marketing in einer digitalen Welt“ referierte.

Der digitale Mehrwert ist

Emotional.
Er ermöglicht eine Identifikation oder vielleicht auch gerade das Gegenteil. Er löst auf jeden Fall eine oder mehrere starke Emotionen bei dem Empfänger der Botschaft aus.

Relevant.
Er bietet der Zielgruppe eine Antwort auf eine Frage, erhält besondere Aufmerksamkeit durch seine Aktualität – kurzum: Er hilft. Und zwar zum bestmöglichen Zeitpunkt.

Sozial.
Er regt die User dazu an, den Inhalt mit ihrer Umwelt zu teilen und ihn weiterzuempfehlen. Diese soziale Empfehlung basiert nicht nur aufgrund von Technik – sie kann auch einfach in einem Face-to-Face-Gespräch stattfinden.

App, Big Data, Viralität und Humor – vier gelungene Beispiele, die einen digitalen Mehrwert liefern

1. „F.A.Z. Der Tag.“ – Eroberung der User durch Service

Wie schafft man es in der Flut an Inhalten nicht unterzugehen und somit auf dem digitalen Content-Friedhof begraben zu werden? Indem man einfach nur noch das anbietet, was wirklich wichtig ist! So macht es die App des konservativen Leitmediums „F.A.Z. Der Tag“. Von allen veröffentlichten Inhalten werden dem User nur die relevantesten News des Tages vorgeschlagen – und dieser genießt den Service, alle für ihn interessanten Nachrichten bequem serviert zu bekommen, ohne sich durch die Angebotsmenge zu kämpfen.

2. „Narellan Pools – Diving Into Data“ – Mehr Umsatz mit Daten generieren

Sie sollen den Umsatz Ihres Produktes steigern, haben aber nicht mehr für Werbemaßnahmen zur Verfügung – eine clevere Lösung hat Narellan Pools dafür gefunden und dabei stark auf Big Data-Erkenntnisse gesetzt:

3. „BVG – is‘ mir egal“

Ein wunderbares Beispiel für Sympathie durch Entertainment. Die BVG nutzte den YouTube-Star Kazim Akboga um die Kritik seitens der Kunden in etwas absurd-positives zu verwandeln. Der Effekt: Neben den gebuchten YouTube -, Print – und Kino-Ads wurde der Hit viral – und erhielt dadurch ein großes mediales Echo.

4. „Geico – Unskippable Ad“

Fangen Sie Ihre Audience in 5 Sekunden, dann haben Sie ihre Aufmerksamkeit für mindestens 60 Sekunden! Die „Unskippable Ad“ der Autoversicherungsgesellschaft Geico hält sich an diesen Grundsatz und bringt User dazu, sich die ungeliebten Pre-Roll Ads bis zum Ende – also bis zu vier Minuten lang – anzuschauen. Besonderer Clou: Alle relevanten Informationen werden in den ersten Sekunden schnell erzählt, danach folgt das eigentliche Entertainment, in dessen Mitte gut lesbar das Geico-Logo prangt.

Was aber macht diese Kampagnen so besonders?

Sie haben sich auf Daten gestürzt und dadurch einen digitalen Mehrwert erschaffen – das tun viele. Wahrscheinlich ist es der von Herrn Mohr abschließend platzierte Hinweis, der hier die Spreu vom Weizen trennt: „Technik alleine erobert nicht. Die Kreation macht den Unterschied."

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