5 Gründe, warum Voice ein Teil der Digitalstrategie sein sollte

Ob Content-Marketing, Social Media, Smartphone App oder Webseite: Viele verschiedene Distributionswege der digitalen Welt sind vollkommen zurecht fester Bestandteil der Digitalstrategie und wichtige Bausteine für den wirtschaftlichen Erfolg. Die Digitalisierung und der Vormarsch von KI (also künstlicher Intelligenz) schafft allerdings ständig neue Absatzwege und Möglichkeiten zur Markenkommunikation. Ein “Buzzword”, das in diesem Kontext immer wieder fällt, ist Voice.

 

Aber was bedeutet Voice eigentlich? Und muss man sich mit diesem Thema tatsächlich beschäftigen? Die klare Antwort: Ja! Hier sind fünf gute Gründe, warum Voice unbedingt ein Teil der Unternehmensstrategie sein sollte.

 

1. Smart Speaker haben deutsche Haushalte erobert

Wer von “Voice” spricht, meint in erster Linie mit großer Wahrscheinlichkeit Smart Speaker wie den Amazon Echo und den darin verbauten Voice Assistant Alexa. Zurückzuführen ist diese erste, logische Assoziation auf die Verbreitung der Geräte. Über 41% der Deutschen besitzen einen Smart Speaker und rund 20 Millionen Menschen in Deutschland nutzen ihren Smart Speaker auch aktiv. Das merken unter anderem auch Radiosender. Schaut man auf die verschiedenen Aggregatoren, also die Verbreitungswege des IP-Radiosignals, thront hier nicht selten “Alexa” auf Platz eins. Doch nicht nur Radiosender profitieren hier: Dadurch, dass die Smart Speaker überwiegend in den Wohnzimmern stehen, haben Marken nun wieder die Möglichkeit, durch Präsenz auf diesen Plattformen nah am Kunden zu sein und direkt in die Tagesroutinen der Nutzer integriert zu werden.

inside VOICE ist eine Agentur für Conversational Design aus Hamburg und erarbeitet mit Dir gemeinsam, wie auch Dein Unternehmen auf Alexa & Co. bestmöglich stattfindet und Voice erfolgreich umsetzt.

 

2. Mit dem Kunden im Dialog

Die drei wichtigsten Gründe, die Voice so beliebt machen, sind: Sprache ist einfach. Sprache ist schnell. Sprache ist intuitiv. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass Sprachnachrichten bei Messengern wie z.B. WhatsApp mittlerweile einen Großteil des Traffics ausmachen. Durch die Integration von Voice-Anwendungen in die Kommunikationsprozesse von Unternehmen kann genau dieser intuitive, schnelle und simple Ansatz genutzt werden. Die neue Technologie bietet die Möglichkeit, direkter und vor allem vollkommen automatisiert, rund um die Uhr mit den Kunden zu interagieren. Das entlastet nicht nur den Service, sondern bietet auch neue Kunden-Insights und stärkt das Image der Marke durch Innovation.

 

Ob nun Voice-Apps, sprachfähige Chatbots oder sogar dialogfähige Geräte aus dem IoT (Internet of Things) Bereich:
Voice ist die Zukunft der Kundenkommunikation.

 

3. Direkte Interaktion mit der Brand Voice

Nicht nur Corporate Sound ist wichtig, auch eine Brand Voice hebt den Wiedererkennungswert Deiner Marke auf ein höheres Level. Mit Voice kann man nun noch einen Schritt weiter gehen und die eigene Brand Voice dialogfähig und somit noch nahbarer für den Kunden machen. So lassen sich Dialoge, die sonst eher monoton von KIs wie Alexa gesprochen werden, lebendiger, natürlicher und angenehmer gestalten. Ein Beispiel, bei dem diese Herangehensweise perfekt umgesetzt wurde, ist der Alexa-Skill Spieleabend. Hier führt Radio Hamburg Moderator André Kuhnert als Show-Master durch die Voice-App. So vermittelt dieser Gaming-Skill authentischen Gameshow-Charakter.

Alexa-Nutzer können den Skill “Spieleabend” direkt hier ausprobieren und sich selbst ein Bild davon machen.

 

4. Voice Search wird immer wichtiger

Wie wichtig eine gute SEO-Optimierung ist, dürfte zumindest jedem Digital-Verantwortlichen mehr als bekannt sein. Ein Großteil des Traffics und somit viele Leads werden über Google & Co. generiert. Doch während bei Google die erste Seite oder mindestens der sichtbare Bereich der Suchanfrage das Maß aller Dinge ist, verhält es sich beim Thema Voice Search anders. Denn hier zählt nur noch das erste Ergebnis – und sonst nichts. Um das zu verstehen, sollte man sich zunächst anschauen, wie Sprachassistenten wie z.B. Alexa eigentlich suchen.

Voice Search

Alexa startet die Suche als erstes in der eigenen Datenbank. Wer zum Beispiel nach dem Wetter oder der Uhrzeit fragt, bekommt eine Antwort aus dem eigenen Wissen der KI. Ist in diesem Bereich nichts zu finden, durchsucht Alexa als zweites, ob passende Skills (also Voice Apps) gefunden werden. Beispiel hierfür: Wer Alexa sagt, dass er Hunger auf Pizza hat, bekommt automatisch den Skill einer bekannten Pizza-Kette geöffnet.

Ist auch im zweiten Bereich nichts zu finden, geht es weiter mit der dritten Ebene: Web Search. Da hier meistens Wikipedia als erstes gefunden wird, haben Unternehmen nur sehr wenig Einfluss darauf, welche Information nun vorgelesen wird.

Das ist nur ein Beispiel dafür, warum es enorm wichtig ist, die eigenen Inhalte in Zukunft auf Voice Search zu optimieren. Marken sollten selber die Oberhand behalten und eigenständig bestimmen können, welcher Content bei welchen Voice-Suchbegriffen wie verwendet wird. Egal, über welche Plattform die Information abgerufen werden.

5. Voice Feedback als Tool zum Qualitätsmanagement

 Auch im Survey-Bereich ist Voice eine starke Waffe. Feedback zu Services, Produkten oder Dienstleistungen einzusammeln, ist grundsätzlich schwierig. Denn entweder der B2C-Kunde investiert die Zeit in Umfragen nicht oder die Antworten, die häufig auf einer 1 – 10 Skala abgegeben werden sollen, bringen nicht wirklich die erhofften Insights. Bei Voice ist das anders: Wer seinen Nutzern die Möglichkeit bietet, einfach schnell per Sprache zu bewerten, wie zufrieden er ist, der bekommt ungefilterte Ergebnisse, weil einfach “frei von der Leber” weg gesprochen werden kann.

inside VOICE bietet mit “Speaky” ein ein Tool an, das genau diese Funktionalität von Voice Feedback bietet. Bei Speaky hat der Nutzer die Möglichkeit, mal eben schnell per Sprache seine Meinung loszuwerden. Unternehmen können das Tool ganz einfach per QR-Code an die Kunden verteilen und bekommen so Zugriff auf viel emotionalere und aussagekräftigere Meinungen. Die Voice KI sammelt relevante Daten, Schlüsselwörter und Stimmungslagen der Aufnahmen. Reportings verraten Dir dann anschließend, was deine Kunden wirklich bewegt.

 

Voice ist mehr als eine teure Eieruhr
Diese fünf Gründe sind nur ein kleiner Ausschnitt, der deutlich macht, dass Voice viel mehr ist, als nur eine Spielerei und in Zukunft auch immer wichtiger wird. Wer Alexa & Co. bisher nur als moderne Variante für einen Eier-Timer gehalten hat, sollte diese Meinung überdenken. Es ist wichtig, sich bereits jetzt mit Voice zu beschäftigen und sich dementsprechend aufzustellen, damit dieser Kanal in Zukunft ein Teil der Digitalstrategie sein kann.



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